Der geplante Neubau wird als 4- geschossiger Anbau zur Unterbringung der Strahlentheraphie errichtet. Das zentrale Bauteil der Strahlentheraphie ist
der Stahlenschutzbunker im Erdgeschoß. Die Wand- und Deckendicke beträgt
ca. 2m. Die Ausführung erfolgt als Schwerbeton (Zuschlagstoffe Baryt) mit
einer Wichte von 32 KN/m³. Der Bunker dient als Gründungsbauwerk für das
aufgehende Gebäude. Da die Gründungssohle des Bunkers deutlich unter dem
Gründungsniveau der vorhanden Außenwand liegt mussten die Streifenfundamente
des Bestandes auf der gesamten Länge unterfangen werden. Im Bereich des Baufeldes
wurden umfangreiche Überbauungsmaßnahmen für zentrale Ver- und Entsorgungsleitungen
erforderlich.
Da der Bunker unmittelbar an einer bestehenden Außenwand errichtet werden soll
wurden Zusatzmaßnahmen zur Abtragung des Betonierdruckes bei der Herstellung der Bunkerwände erforderlich ohne in die bestehende Baukonstruktion einzugreifen.
Die tragende Baukonstruktion wird durch den Bunker in Verbindung mit Stahlbetonwänden
und Flachdecken mit Auskragungen realisiert. Auf den auskragenden Deckenplatten werden die gesamten Gebäudelastender Obergeschosse abgetragen. Der innere Ausbau erfolgt auf Grund der geforderten Flexibiltät an die Grundrisse mit Trockenbau.
Im Zuge dieser Baumaßnahme wurden im Bereich des Bestandes noch zusätzliche
Baumaßnahmen erforderlich:
- Einbau einer Toröffnung 4.80m x 2.30m in die Stahlbetonwand im Erdgeschoß
- Einbau einer Lüftungsöffnung 3.00m X 3.00m in die Stahlbetonwand im 3. Obergeschoß